Zwölf amerikanische Jugendliche verbrachten gemeinsam mit ihrer Betreuerin Merry Ryer drei erlebnisreiche Wochen im Landkreis Neustadt an der Waldnaab

Ein abwechslungsreiches Programm, zusammengestellt vom Team Operation Friendship Bayern, führte die jungen Gäste zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten, Ausflugszielen und Begegnungen in der Region.

Besonders wertvoll war dabei die Unterbringung in Gastfamilien. Gemeinsam mit ihren deutschen Gastgebern konnten die Jugendlichen nicht nur Bayern kennenlernen, sondern auch ganz unmittelbar erleben, wie Menschen hier leben, feiern und ihren Alltag gestalten.

Die Gastfamilien machen den Austausch persönlich

Einen ganz besonderen Beitrag zum Gelingen des Aufenthalts leisteten die Gastfamilien. Sie nutzten die Familienwochenenden, um ihren amerikanischen Gästen weitere interessante Orte und regionale Besonderheiten zu zeigen.

Die gemeinsamen Aktivitäten waren dabei so abwechslungsreich wie die Familien selbst. Auf dem Programm standen unter anderem Fahrten nach Nürnberg und Prag, der Besuch des Gäubodenfestes in Straubing sowie verschiedener Kirchweihfeste in der Umgebung.

Auch kulturelle und landschaftliche Ziele wurden gemeinsam erkundet. Dazu gehörten die Teufelshöhle in Pottenstein, die Basilika und die Kappel in Waldsassen sowie verschiedene Campingwochenenden, bei denen das gemeinsame Erleben und die Geselligkeit im Mittelpunkt standen.

Bayerische Sehenswürdigkeiten hautnah erleben

Auf dem gemeinsamen Programm standen zahlreiche bekannte Ausflugsziele. Ein besonderer Höhepunkt waren die Besichtigungen der weltberühmten Schlösser Neuschwanstein und Linderhof.

Auch Regensburg und München wurden besucht, sowie die Gedenkstätte Flossenbürg.

Beim Empfang im Landratsamt Neustadt an der Waldnaab begrüßte Dr. Alfred Scheidler die Gruppe. In Weiden wurden die Jugendlichen zudem von Bürgermeister Stephan Gollwitzer empfangen.

Feuerwehrbesuch sorgt für Begeisterung

Ein traditioneller Programmpunkt war der Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr. Für die amerikanischen Jugendlichen war dies eine besonders interessante Erfahrung, denn in den USA wird die Feuerwehr vielerorts von Berufsfeuerwehren geprägt.

Entsprechend groß war das Interesse an der Arbeit der freiwilligen Einsatzkräfte. Besonders die Drehleiter sorgte für Begeisterung. Für willkommene Abkühlung sorgte anschließend ein Tunnellüfter mit Wasser – eine außergewöhnliche Erfrischung bei den hochsommerlichen Temperaturen.

Freizeit, Abenteuer und gemeinsames Erleben

Neben Kultur und Geschichte blieb genügend Zeit für Freizeit und gemeinsame Aktivitäten.

Die Gruppe besuchte den Freizeitpark Monte Kaolino und das Schätzlerbad. Auch der Ochsenkopf mit seiner Sommerrodelbahn stand auf dem Programm, eine Wanderung durch das Waldnaabtal, zur Burgruine Flossenbürg und anschließend zur Freizeitanlage am Gaisweiher.

Ein besonderer Abschiedsabend auf dem Remmererhof

Zum Abschluss des Aufenthalts fand auf dem Remmererhof in Moosbach bei der Familie Stefinger ein gemeinsamer Abschiedsabend statt.

Beim gemeinsamen Brotbacken konnten die Jugendlichen noch einmal typisch bayerische Traditionen erleben. Auch Bürgermeister Armin Bulenda ließ esmsich nicht nehmen, perösnlich vorbeizuschauen.

Am Ende überreichte Felix Steiner, Vorsitzender Operation Friendship Bayern, der Betreuerin Merry Ryer ein bayerisches Kochbuch in englischer Sprache.

Aus einem Austausch werden Freundschaften

Der Abschied fiel allen Beteiligten sichtlich schwer. Drei Wochen gemeinsamer Erlebnisse haben Spuren hinterlassen – vor allem menschliche.

Durch die Unterbringung in den Gastfamilien entstanden viele enge Freundschaften, bestehende Kontakte wurden weiter vertieft. Für die Jugendlichen war der Austausch damit weit mehr als eine touristische Reise.

Genau darin liegt die besondere Stärke von Operation Friendship: Begegnungen schaffen Verständnis, und aus Begegnungen können Freundschaften entstehen, die über viele Kilometer und Grenzen hinweg Bestand haben.

Vorfreude auf das Wiedersehen in Massachusetts

Der tränenreiche Abschied war deshalb gleichzeitig ein neuer Anfang. Denn die nächste Begegnung ist bereits in Sicht.

Die Jugendlichen freuen sich schon heute auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr in Massachusetts. Aus drei Wochen gemeinsamer Zeit ist damit eine Verbindung entstanden, die weit über den eigentlichen Austausch hinausgeht.

Ein besonderer Dank gilt deshalb allen Gastfamilien, die ihre Türen geöffnet, Zeit investiert und ihren amerikanischen Gästen ein Stück Heimat gezeigt haben. Ihr persönliches Engagement hat wesentlich dazu beigetragen, dass aus einem Jugendaustausch ein Erlebnis wurde, an das sich alle Beteiligten noch lange erinnern werden.